Boilerinspektion per Drohne

Energieunternehmen können die Inspektionszeit von Boilern beim Einsatz von Drohnen um vier Tage auf einen Tag verkürzen und zudem auf ein Gerüst verzichten.

Boilerinspektion per Drohne

Mit herkömmlichen Methoden ist eine Kesselinspektion in einem Kraftwerk ein langer Prozess: 3 Tage für die Abkühlung des Kessels, 2 Tage für den Aufbau des Gerüstes, bis zu 4 Tage für die Inspektion und weitere 2 Tage für den Abbau des Gerüstes. Und dann sind da noch die Kosten für all diese Ausfallzeiten, pro Tag an Nettogewinnverlust für ein typisches 450 bis 750-MW-Kohlekraftwerk noch nicht berücksichtigt. Aber Energieunternehmen können mit Drohnen die Inspektionszeit um vier Tage auf einen Tag verkürzen, ohne dass ein Gerüst benötigt wird. Gefährliche Arbeitsstunden werden drastisch reduziert und Inspektionen können zu einem Bruchteil der Kosten durchgeführt werden. 

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Um die Inspektion ordnungsgemäß zu dokumentieren, ist es wichtig, dass ein mit dem Kessel vertrauter Techniker während der Inspektion vor Ort ist. Der Pilot-in-Command sollte Bilder in einer geplanten und strukturierten Weise aufnehmen, damit die Ingenieure die Bilder mit den richtigen Teilen abgleichen können. Man muss zugeben, dass die aufgenommenen Bilder auf mysteriöse Weise sehr schön sind.

Wenn es um Kesselinspektionen geht, ist der Einsatz der Drohne den klassischen Inspektionsmethoden die ein Gerüst erfordern überlegen. Eine Kesselinspektion mit Drohnen verkürzt die Inspektionszeit um 75% und reduziert Ausfallzeiten, Kosten und gefährliche Arbeitsstunden, die mit Gerüsten verbunden sind, vollständig. Wenn man die Zahlen betrachtet, ist die Kesselinspektion per Drohne ein Kinderspiel.