Drohnen für professionelle Einsätze

Was sind Drohnen, Multikopter, UAS und UAV?

Drohnen erfreuen sich großer Beliebtheit. Immer mehr Privatpersonen legen sich Drohnen zu um Luftbildaufnahmen zu machen oder Hobbys zu dokumentieren und die Aufnahmen bei Facebook oder Instagram zu teilen. Vor wenigen Jahren waren die meisten UAS (Unmanned Aircraft System) noch dermaßen teuer und schwer zu bedienen, dass es schier ausgeschlossen war, solch ein System für Privatzwecke zu erwerben. Heutzutage gibt es Drohnen wie die DJI Mini 2 die jeder fast jederzeit und fast überall schnell und flexibel einsetzen kann.

Axel bei der Inspektion von Fassaden mit der Mavic Enterprise
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    Dennoch ist die gelegentliche private Nutzung von Drohnen zu Freizeitzwecken nicht mit Nutzung in der Industrie vergleichbar, bei der es darauf ankommt Rohrbrücken, Dächer, Schornsteine oder andere technische Installationen oder Bauwerke aus allernächster Nähe vollständig abzubilden.

    In der Industrie kommen moderne Drohnen zum Einsatz um komplexe Missionen durchzuführen. Unsere Drohnen beispielsweise stammen von den Herstellern DJI und Flyability und unsere Unterwasserdrohnen von Chasing und Blueye. Zusätzlich zu den Standardgeräten die “jeder” kaufen entwickeln wir auch eigene Drohnensysteme die genau auf die von uns entwickelten Inspektionsverfahren passen. Stets mit dem Ziel Menschen aus Gefahrenbereichen fernzuhalten.

    Welche unterschiedlichen Drohnensysteme gibt es?

    Im wesentlichen wird zwischen Multirotor und Starrflügler unterschieden. Multirotoren sind beispielsweise Quadrocopter, Hexacopter oder Octocopter und Starrflüger sehen im Prinzip aus wie Flugzeuge. Beide Systeme unterscheiden sich sowohl vom Einsatzgebiet als auch von den Komponenten ganz erheblich.

    • Multirotor-Drohnen untergliedern sich je nach Anzahl der Antriebe (Propeller) in verschiedene Klassen wie Quadropkopter, Hexacopter, Octocopter etc. und stellen die Mehrheit der am Markt verfügbaren Drohnen dar. Alle Drohnen von DJI sind bsp. Multirotor Drohnen. Multirotoren werden für alle klassischen Einsatzgebiete von Luftbildern bis hin zu Industrieinspektionen eingesetzt.
    • Starrflügler sehen aus wie ein kleines Flugzeug und fliegen auch wie ein Flugzeug. Sie dienen dazu größere Areale zu erfassen, bsp. um Daten für die Vermessung aufzunehmen. Inzwischen gibt es eine weitere Variante der Starrflügler, sog. VTOLs (Vertical Take-off and Landing, früher sagte man einfach “Senkrechtstarter”). Diese sog. VTOLs starten und landen senkrecht, wie ein Multirotor und gehen nach dem Start in einen “normalen” Flugmodus über.

    Im wesentlichen wird zwischen Multirotor und Starrflügler unterschieden. Multirotoren sind beispielsweise Quadrocopter, Hexacopter oder Octocopter und Starrflüger sehen im Prinzip aus wie Flugzeuge. Beide Systeme unterscheiden sich sowohl vom Einsatzgebiet als auch von den Komponenten ganz erheblich.

    Aus welchen Komponenten besteht eine Drohne?

    Eine Drohne besteht ganz grob gesagt aus dem Luftfahrzeug und der Fernsteuerung, häufig Groundstation genannt. Das Luftfahrzeug selbst besteht aus mehreren Komponenten:

    • Rahmen / Frame
    • Antriebe (Motoren und Propeller)
    • Flightcontroller 
    • Payload: Sensoren, Gimbal und Kamera
    • Funkstrecke zur Groundstation
    • Akku

    Eine Übersicht unterschiedlicher Drohnen

    Weltweit gibt es geschätzt einige hundert Hersteller von Drohnensystemen. Die meisten sind jedoch kaum bekannt. Der Hersteller mit dem mit Abstand größten Martkanteil im kommerziellen und privaten Drohnenbereich hat die chinesische Firma DJI. DJI ist quasi Weltmarktführer. DJI stellt u.a. Drohnen und Kameragimbals wie die DJI Ronin Serie her und wurde insbesondere mit den Drohnen der DJI Phantom Serie weltweit bekannt. Inzwischen gibt es DJI Drohnen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete:

    • Kleine Drohnen für die (nicht ausschließlich) private Nutzung (DJI Spark, DJI Mini, DJI Mavic, DJI Phantom 4)
    • Kleine “Enterprise Drohnen” die auf der Mavic Pro Serie basieren: DJI Mavic Enterprise Dual und Zoom und Advanced
    • Mittelgroße Drohnen für die (überwiegend) kommerzielle Nutzung (DJI Inspire Serie, DJI Matrice Serie)
    • Große Drohnen für die agrarwirtschaftliche Nutzung (DJI Agras Serie)

    Neben DJI gibts es noch einige weitere große bzw. relevante Drohnenhersteller die im nächsten Absatz genannt werden.

    Welche Drohnensysteme gibt es?

    • Flyability ELIOS 1,2 und 3
    • Multinnov Stero2
    • DJI Mavic Mini / Mini 2
    • DJI Mavic Pro / Mavic 2 Pro
    • DJI Mavic Enterprise Advanced, Zoom, Thermal (basieren auf der Mavic 2 Pro)
    • DJI Phantom 4 RTK (vor allem für die Vermessung)
    • DJI Inspire 1 und 2
    • DJI Matrice 200 / 210 / 300
    • DJI Matrice 600 (älteres Modell)
    • DJI M30 / M30T
    • Intel Asctec Falcon 8 / Falcon 8 +
    • Skydio X2 / Sykdio 2+ etc.
    • Parro Anafi USA
    • Parro Anafi AI
    • Yuneec H850

    Was macht ein professionelles Drohnensystem aus?

    Ein professionelles Drohnensystem sollte über eine optimale Ersatzteilversorgung verfügen (bzw. einen raschen Reparaturservice), mit allen rechtlichen und technischen Anforderungen am Einsatzort übereinstimmen, ggf. eine Verschlüsselung der Datenträger anbieten, in stapelbaren, stabilen und wasserdichten Koffern kommen, professionelle Ladegeräte bzw. Ladekoffer anbieten in denen etliche Akkus simultan geladen werden können, eine Vielzahl verfügbarer Payloads haben wie z.B: Zoom Kameras mit Rangefinder, Lidar, Thermalkameras, Vollformatkameras etc. und nicht zuletzt auch einen qualitativ hochwertigen Sender (Groundstation) der über ein bei Helligkeit optimal ablesbares Display verfügt.

    Drohnen bestehen aber nicht nur aus Hardware. Auch die Software spielt eine entscheidende Rolle. Die Software erstreckt sich von den integrierten Apps wie DJI GO oder DJI Pilot bzw. DJI Terra bis hin zu den Programmen die für die Nachbereitung der Aufträge eingesetzt werden. Bei Flyability bsp. handelt es sich bsp. um die Flyability Inspector (inzwischen bis zur Version 4). Auch professionelle Programme wie Pix4D oder Metashape Pro für die 3D Vermessung und 3D Modellierung sollen nicht unerwähnt bleiben, auch wenn diese nicht direkt vom Drohnenhersteller stammen.

    Autonomie

    Skydio ist führend im Bereich “autonome” Drohnenflüge. Hierbei ist nicht etwa das automatisierte Abfliegen von Wegpunkten (bsp. Waypoint Missions mit Pix 4D) für die Vermessung gemeint. Bei Autonomen Drohnenflügen geht es darum, dass bsp. Hindernisse autonom erkannt und vom System umflogen werden können. Damit das möglich ist benötigt man “Computer Vision” und künstliche Intelligenz. Skydio hat etwa ein Jahrzehnt lang in diesem Bereich geforscht und einige sehr beeindruckende Versuche gemacht. Ein anderes Anwendungsgebiet ist die automatische Erfassung von Bauwerken, bei der die Drohne teilweise auch ohne GPS, bsp. unter Brücken autonom fliegen kann und visuelle Daten sammelt.

    Autonomie erfordert bzw. beinhaltet folgende Komponenten: 

    • Echtzeit 3D Mapping
    • Erkennung von Objektion und Situationen
    • Planung von Steuermanöver
    • 360° Hindernissvermeidung

    DJI Phantom 4 / Advanced / Pro / Pro v2

    DJI Phantom 4 PRO v2 Drohne für Industrieinspektion
    Im Gegensatz zur DJI Inspire Serie ist die Phantom 4 Drohne wesentlich kleiner, aber auch dynamischer einsetzbar. Die DJI Phantom 4, insbesondere die Phantom 4 Pro oder auch die Pro 4 V2.0 (mit dem Smart Controller kompatible) erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit. Zudem verfügt die Kamera der Pro bzw. Advanced oder Pro v2 Modelle über einen 1“ CMOS Sensor, mit dem sich bessere Aufnahmen einfangen lassen. Bilder werden mit 20 Megapixeln abgespeichert. Im Vergleich: Die Phantom 4 Standard und die Mavic Pro verfügen beide nur über einen 1/2,3“ Sensor mit 12,4 Megapixeln. Die Phantom 4 Pro ist ein guter Allrounder und liegt mit seinem Abfluggewicht von ca. 1400 Gramm unter der magischen 2KG Grenze. Insbesondere für die Aufnahme von Luftbildern, Videos oder für die Vermessung wird die Phantom 4 sehr häufig eingesetzt. Zu den Standardausführungen gibt es auch noch eine Variante mit RTK (Phantom 4 RTK) und eine Variante mit Multispektral Kamera (Phantom 4 Multispektral).
    Merkmale der Phantom 4 Serie:

    • Abfluggewicht unter 2 KG
    • DJI Phantom 4 Pro v2 ist kompatibel mit dem DJI Smartcontroller
    • Die Advanced, Pro und Pro v2 verfügen über den 1″ großen Bildsensor mit mechanischem Shutter
    • Zusätzlich zu den “Consumer” Versionen gibt es noch eine Version mit RTK für präzisere Vermessungen und eine Version mit Multispektral Kamera.

    DJI Mavic Pro / Pro 2 / Zoom / Mavic Enterprise / Thermal / Dual

    DJI Mavic Enterprise Drohne
    Mit Einführung der ersten DJI Mavic Pro Drohne hat DJI einen großen Coup gelandet. Im Gegensatz zur DJI Phantom 4 Serie ist die Mavic Pro etwa 500 Gramm leichter und flacher, wodurch sie weniger windempfindlich ist. Die größte Neuerung ist der Mechanismus mit dem die Drohne zusammengeklappt und auf relativ engem Raum verstaut werden kann. Im Gegensatz zur DJI Mavic Pro 1, verfügt die Kamera der Mavic Pro 2 über einen größeren Bildsensor (1″ mit Hasselblad Kamera). Obwohl die Kamera hoch gelobt wird, so verfügt die Hasselblad Kamera der DJI Mavic 2 Pro über keinen mechanischen Shutter, was sie nicht ganz so geeignet für Sportaufnahmen macht. Die neueren Geräte der Mavic Pro Serie sind auch mit dem DJI Smartcontroller kompatibel.

    Merkmale der Mavic Pro Serie:

    • Die Mavic Pro Serie hat die Ära der “Klapp Drohnen” bei DJI eingeläutet und wurde stetig weiterentwickelt, bis hin zur relativ neuen Enterprise Serie
    • Die DJI Mavic 2 Pro gibt es neben der Standardversion noch als Zoom Version mit einem 2x optischen Zoom, wobei die Zoom Variante leider nur über den schwächeren Sensor (1/2.3” CMOS) verfügt und effektiv nur mit 12 Megapixeln auflöst.
    • DJI entschloss sich auf Basis der Mavic Pro 2 noch zwei weitere professionellere Drohnen aufzusetzen, die Mavic Enterprise Zoom und die Mavic Enterprise Advanced.
    • Beide Fluggeräte sind auch mit dem Smartcontroller kompatibel und verfügen über eine Zoom-Kamera bzw. eine Thermalkamera.

    DJI Mavic Mini 1 und Mini 2

    Die erste “Mini-Drohne” von DJI war die DJI Spark, mit einem Abfluggewicht von ca 300 Gramm. Die Drohne konnte mit Gesten oder auch mit einem Smartphone gesteuert werden. Die Kamera mit einem 1/2.3″ CMOS Sensor war immerhin vergleichbar mit der der ersten DJI Phantom 4 Drohnen. Die DJI Spark wurde später von der Mavic Mini (Abfluggewicht unter 250g) und später von der Mavic Mini 2 abgelöst. Die Mini 2 ist sogar in der Lage Videos mit einer Auflösung von 4K aufzunehmen.

    DJI Matrice 100 / 200 / 210 / 300

    DJI Matrice 300

    Bei der DJI Matrice 100 Serie handelt es sich um eine Drohne die technisch im wesentlichen auf der DJI Inspire 1 basiert und sich vorrangig an Entwickler und Drohnenmanufakturen gerichtet hat. Die Matrice 100 war modular aufgebaut. Die DJI Matrice 200 Serie zu der auch die 210 gehört fliegt sich im wesentlichen wie eine “große” Phantom 4. Für die DJI Matrice 210 gibt es alle möglichen Payloads, zu denen neben der DJI X5s Kamera auch diverse Thermalkameras gehören und die legendäre Z30 Kamera mit dem 30-fach optischen Zoom gehören. Insgesamt handelt es sich um professionelle Fluggeräte die vom Abfluggewicht stets jenseits der 4-5KG liegen. Selbstverständlich gibt es auch eine RTK Version mit der man problemlos komplexe Flugsituationen in der Nähe von beispielsweise Stahlkonstruktionen meistern kann, in denen es normalerweise Probleme mit Kompassinterferenz gibt. Im Gegensatz zu Phantom 4, Inspire 1 und der Mavic Pro Serie verwenden die DJI Matrice 200 und 300 Drohnen stets zwei Flugakkus simultan.

    Merkmale der DJI Matrice Serie:

    • Die Matrice 100 ist eigentlich vom Controller her eine Inspire 1 und hat wenig mit der Matrice 200 und Matrice 300 Serie gemeinsam
    • Die Matrice 200 und 210 unterscheiden sich in Details, beispielsweise ob oben auf der Drohne eine weitere Kamera montiert werden kann
    • Das Abfluggewicht der Matrice 200 und 300 Serie liegt idR. jenseits der 4-5 KG Grenze
    • Als erste Drohne von DJI bot die Matrice 200 einen ADS-B Receiver an, der bemannte Flugzeuge in der Nähe anzeigen kann. Inzwischen gibts dieses Feature bei vielen DJI Drohnen
    • Im professionellen Umfeld, insbesondere bei Inspektionen wird die DJI Matrice Serie gerne und häufig eingesetzt.
    • Die Matrice 300 ist mit einem neuen DJI Enterprise Smartcontroller kompatibel.
    Die Matrice 300 ist eine komplette Neuentwicklung und unterstützt insbesondere eine Vielzahl neuer Kamerasysteme und verfügt über eine stark weiterentwickelte Stabilisierung durch optische Sensoren.

    DJI Inspire 1 und 2 Serie

    Die DJI Inspire 1 und DJI Inspire 2 Serie wurde insbesondere für die Aufnahme von Luftbildern und Videos ausgelegt. Je nach Wahl der Kamera liegt das Abfluggewicht im Bereich von 4KG. Die Inspire 2 als Nachfolger der Inspire 1 verfügt über eine eigene FPV Kamera, diverse weitere Sensoren und eine etwas höhere Maximalgeschwindigkeit um noch dynamischere Szenen einzufangen.Die Inspire Serie zeichnet sich durch eine Vielzahl verfügbarer Kameras und Objektive aus. Im Gegensatz zu DJI Phantom oder Mavic Pro Serie kann die Kamera im Flug von einem zweiten Operator komplett 360° in jede Richtung gedreht werden und lässt kaum cinematographische Wünsche offen.Aus Sicht größerer Systeme wie dem Freefly Alta X würde man die Inspire Serie jedoch eher als Spielzeug betrachten.
    Merkmale der DJI Inspire Serie:

    • Relativ große Anzahl verfügbarer Kameras und Objekte
    • Dual-Operator Betrieb möglich
    • Große Höchstgewschwindigkeit für dynamische Aufnahmen
    • Im Gegensatz zur Phantom 4 und Mavic Pro oder Mavic Mini Serie handelt es bei der DJI Inspire um eine Pro bzw. Prosumer Drohne.

    Asctec Falcon 8 / Intel Falcon 8+

    Intel Asctec Falcon 8 Drohne

    Die Asctec Falcon 8 ist eine Industriedrohne von der Ascending Technologies GmbH / später Intel bei der die Payload mit wenigen Handgriffen gewechselt werden kann. So lassen sich beispielsweise Vermessungen oder Inspektionen durchführen. Die Falcon 8 hat ein Abfluggewicht von weniger als 2.5KG und wird eigentlich ausschließlich im professionellen Umfeld eingesetzt, gern auch bei der Inspektion von Offshore-Strukturen, wie Unterdeck-Inspektionen von Offshoreplattformen wie sie beispielsweise von der Firma Cyberhawk durchgeführt werden.

    Merkmale der Falcon 8 Drohne:

    • In großen Teilen vollredundant
    • Extrem robuste Groundstation
    • Professionelle Payloads verfügbar

    Was ist ein Tri-Copter?

    Ein Tricopter verfügt wie der Name schon sagt über drei Propeller. Eine häufig aufzufindene Konfiguraiton sieht wie ein Y aus. Zwei Propeller befinden sich an der Vorderseite und einer am Ausleger hinten. Der Propeller hinten muss zusätzlich mit einem Servo um die Achse bewegt werden, da ansonsten kein Drehmomentausgleich stattfinden kann.Tri-Copter können nur geringe Lasten bewegen und werden außerhalb des Modellbaubereichs so gut wie gar nicht eingesetzt.

    Was ist ein Quadrokopter?

    Ein Quadrocopter oder Quadcopter verfügt über vier Rotoren (Motoren mit Propellern) und vier Arme (Motorausleger). In den allermeisten Fällen sieht der Rahmen bzw. die Motoranordnung wie ein X aus, auch wenn theoretisch eine Anordnung in Form eine + (Plus) möglich wäre. Neben dem Auftrieb der von den vier Rotoren erzeugt wird, spielt auch das Drehmoment eine Rolle, weshalb sich die Hälfte der Rotoren im Uhrzeigersinn und die andere Hälfte gegen den Uhrzeigersinn dreht.

    Was sind Hexacopter und Octokopter?

    Hexacopter und Oktocopter haben ihren Namen entsprechend sechs bzw. acht Antriebe die jeweils aus Motor und Propeller bestehen. Die Hälfte der Antriebe dreht sich jeweils im Uhrzeigersinn und die andere Hälfte gegen den Uhrzeigersinn.Von der Anordnung der Motoren her gibt es unterschiedlichste Konfigurationen.Bei Drehflüglern gilt die einfache Regel: Desto mehr Antriebe, desto mehr Auftriebskraft kann erzeugt werden. Mehr Antriebe führen auf der anderen Seite aber auch zu einer kürzeren Flugzeit.Insbesondere wenn es um eine hohe Tragkraft und große Ausfallsicherheit geht, beispielsweise wenn es darum geht, teure Wärmebilderkameras oder Laserscanner in die Luft zu bekommen, sind Hexacopter und Oktocopter die erste Wahl.

    Wo darf man Drohne fliegen?

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind extrem komplex. Hier gibts die Infos: https://www.drohnen.de/vorschriften-genehigungen-fuer-die-nutzung-von-drohnen-und-multicoptern/

    Kann man bei Regen Drohne fliegen?

    Ganz gleich ob DJI Mavic Mini, DJI Mavic Pro, DJI Mavic Air und DJI Phantom 4, bei Regen kann man nicht und sollte man nicht mit der Drohne fliegen. Einerseits machen Wassertropfen auf der Kameralinse die Aufnahmen unbrauchbar und andererseits gelangt Wasser, bzw. durch die Propeller zerstäubter Regen durch alle möglichen Öffnungen und Belüftungsschlitze in der Drohne und kann dort zu Kurzschlüssen oder zumindest Fehlfunktionen am Flightcontroller, Powerdistribution Board oder den ESCs führen. Die gleichen Fehlfunktionen können auch bereits auftreten, wenn mit der Drohne durch Wolken geflogen wird (was übrigens ebenfalls verboten ist). Abgesehen von der Drohne selbst leiden natürlich auch der Sender, dh. die Fernsteuerung und ggf. nicht wasserfeste Tablets oder Smartphones. Drohnefliegen bei Regen ist also keine gute Idee. Wer fliegen möchte wenn es regnet, greift lieber zu einem Drohnensimulator oder fliegt mit einer entsprechenden Drohne besser indoor, bsp. in einer Sporthalle.

    Was passiert wenn Wasser oder Feuchtigkeit in die Drohne gelangen?

    Wenn Wasser oder Feuchtigkeit in Form von Regen oder durch Kondensation beim Flug durch Nebel oder Wolken in die Drohne gelangen, ist es wahrscheinlich, dass es eine Fehlfunktion geben wird. Es kann auch passieren das die Schäden erst im Laufe der Zeit durch Korrosion eintreten und die Drohne unbrauchbar und in der Regel irreparabel machen.

    Gibt es wasserfeste Drohnen?

    Abgesehen von Unterwasser- Drohnen (die allerdings häufig Tauchroboter genannt werden), gibt es vom Hersteller Swellpro auch wasserfeste Drohnen wie die SplashDrone, deren Elektronik speziell wasserfest beschichtet ist. Kann man, beispielsweise DJI Drohnen wasserfest machen? Grundsätzlich sollte man die Finger davon lassen. Während die Motoren in der Regel ganz gut mit Wasser bzw. Feuchtigkeit klarkommen (Süßwasser), sieht es mit anderen Komponenten anders aus. Grundsätzlich gibt es Sprühlacke die Platinen vor Wasser schützen können. Dennoch gibt es viele Kontakte die korrodieren können und nicht zuletzt die Kamera ist ohnehin nicht wasserfest. Theoretisch kann man Drohnen zum Teil wasserfest oder zumindest etwas widerstandsfähig machen – in der Praxis wird das aber nicht weiterhelfen und nicht zum gewünschten Ziel führen – außerdem sind da ja auch noch die Akkus.

    Kann man Drohnen wasserfest machen?

    Grundsätzlich sollte man die Finger davon lassen. Während die Motoren in der Regel ganz gut mit Wasser bzw. Feuchtigkeit klarkommen (Süßwasser), sieht es mit anderen Komponenten anders aus. Grundsätzlich gibt es Sprühlacke die Platinen vor Wasser schützen können. Dennoch gibt es viele Kontakte die korrodieren können und nicht zuletzt die Kamera ist ohnehin nicht wasserfest. Theoretisch kann man Drohnen zum Teil wasserfest oder zumindest etwas widerstandsfähig machen – in der Praxis wird das aber nicht weiterhelfen und nicht zum gewünschten Ziel führen – außerdem sind da ja auch noch die Akkus

    Gibt es Drohnenunfälle die auf Regen oder Feuchtigkeit zurückzuführen sind?

    Ja. Die DJI Matrice 200 bzw. Matrice 210 Serie ist von einem Rückruf betroffen, bei dem bedingt durch Regen oder Feuchtigkeit die Motorregler ausfallen.

    Brauche ich einen Drohnenführerschein?

    Abgesehen von Unterwasser- Drohnen (die allerdings häufig Tauchroboter genannt werden), gibt es vom Hersteller Swellpro auch wasserfeste Drohnen wie die SplashDrone, deren Elektronik speziell wasserfest beschichtet ist. Kann man, beispielsweise DJI Drohnen wasserfest machen? Grundsätzlich sollte man die Finger davon lassen. Während die Motoren in der Regel ganz gut mit Wasser bzw. Feuchtigkeit klarkommen (Süßwasser), sieht es mit anderen Komponenten anders aus. Grundsätzlich gibt es Sprühlacke die Platinen vor Wasser schützen können. Dennoch gibt es viele Kontakte die korrodieren können und nicht zuletzt die Kamera ist ohnehin nicht wasserfest. Theoretisch kann man Drohnen zum Teil wasserfest oder zumindest etwas widerstandsfähig machen – in der Praxis wird das aber nicht weiterhelfen und nicht zum gewünschten Ziel führen – außerdem sind da ja auch noch die Akkus.

    Ob man einen “Drohnenführerschein” benötigt hängt von der Drohne und dem Einsatzort ab. Generell kann man das bejahen. Bei Copteruni kann man den Drohnenführerschein machen.

    Brauche ich eine Drohnenversicherung?

    Für alle Drohnen und dazu gehören alle Quadrokopter , Hexakopter , und Multicopter oder andere UAVs gibt es spätestens seit 2017 in Deutschland eine Versicherungsflicht. Es gilt der Paragraph 43 (2) des Luftverkehrsgesetzes, der eine Haftpflichtversicherung gegen Schadenersatzansprüche vorschreibt und zwar ganz gleich ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird! Sollte es nämlich wirklich mal zu einem Zwischenfall kommen, mit dem nicht nur Sachschäden, sondern auch Personenschäden verbunden sind, kann es sich schnell um Schadenssummen und Schadensersatzansprüche handeln, die den 5- oder gar 6-stelligen Bereich überschreiten

    Sind Drohnen unter 250 Gramm auch versicherungspflichtig?

    In Deutschland unterscheidet der Gesetzgeber nicht zwischen Drohnen und Spielzeugdrohnen. Auch eine Spielzeugdrohne muss haftpflicht versichert sein. Auch das Gewicht spielt keine Rolle. Daher müssen auch Drohnen die weniger als 250 Gramm wiegen haftpflichtversichert sein.
    Das Wort Drohne beschreibt zunächst generell unbemannte Luftfahrzeuge (UAV - Unmanned Aerial Vehicle). Hierbei spielt es zunächst keine Rolle ob es sich um einen Starrflügler oder einen Drehflügler handelt, wie groß das Gerät ist oder welchem Einsatzzweck es dient. Drohnen werden entweder ferngesteuert oder moderne Drohnen wie die Skydio können auch autonome Missionen erfüllen.
    Je nach Ausstattung, beispielsweise als Kamera-Drohne, eigenen sie sich dann zur Aufnahme von Video‐ und Bildmaterial. Bei Einsatz von Wärmebilderkameras können Wärmebrücken auf Gebäuden aufgespürt werden. Beim Einsatz von Laserscannern kann Reality Capture für GIS oder BIM Systeme durchgeführt werden. In der Regel werden die Daten welche die Drohne erhebt live auf die Groundstation bzw. Fernsteuerung übertragen, so dass der Pilot stets einen Überblick über den jeweiligen Einsatz erhält.
    • FPV Racing (Drohnenrennen)
    • Aufnahme von Luftbildern
    • Aufnahme von Videos
    • Vermessung von Grundstücken
    • Inspektion von Dachflächen
    • Inspektion im Baugewerbe und Industrie
    • Thermografie von Dächern oder PV Anlagen
    • Rehkitzsuche
    • Digitalisierung von Bauwerken
    • Inspektion von Kraftwerken
    • SAR Einsätze (Aufspüren von Personen)
    • Feuerwerhr (Untersuchung von Einsatzorten aus sicherer Entfernung)
    • Inspektion von Windkraftanlagen
    und vieles mehr.

    Urspürnglich wurde die Bezeichnung Drohne im Zusammenhang mit militärischen unbemannten Fluggeräten in Verbindung gebracht, die als Waffe eingesetzt werden können und sogar in der Lage sind Menschen zu töten. Dieses Image der Drohnen wurde zeitweise durch die Medien verstärkt. Auf unserer Webseite geht es ausschließlich um zivil genutze Drohnen die, die Arbeit für sicherer, zeitsparender und effizienter gestalten.

    Drohnen lassen sich anhand ihres Antriebs voneinander unterscheiden.

    Bei dem Flugdrohnen gibt es Starrflügler und Drehflügler (Multirotoren).

    Die Drehflügler werden je nach Anzahl der Propeller unterteilt in

    • Bi-Copter
    • Tri-Copter
    • Quadropkopter
    • Hexakopter
    • Oktokopter

    und einige weitere exotische Varianten bei denen beispielsweise an jedem Motoren-Arm noch ein weiterer Propeller an der Unterseite angeordnet ist.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass eine höhere Anzahl von Rotoren mehr Auftrieb erzeugt und eine höhere Tragkraft bietet und ein gewisses Maß an Redundanz bietet.

    Im gewerblichen Bereich wurden daher früher häufig Hexakopter oder Oktokopter verwendet.

    Drohnen eigenen sich grundsätzlich auch für die Überwachung von Veranstaltungen, Verkehrsfluss, brandgefährdeten Gebieten etc.In vielen Ländern setzen Ordnungsbehörden bereits Drohnen ein um beispielsweise Großveranstaltungen zu überwachen. Ebenso ist der Einsatz von Drohnen zur Sicherung von großen Industriegeländen möglich.Im privaten Bereich gibt es aber strenge Vorschriften, was den Einsatz von Drohnen beispielsweise in Wohngebieten angeht. Hier wird der Fokus ganz klar richtigerweise auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte gesetzt.
    Inzwischen seit Anfang 2021 reicht es die Betreiber ID auf der Drohne anzubringen. Diese muss nicht einmal feuerfest sein. Trotzdem empfiehlt es sich natürlich eine Plakette mit der eigenen Anschrift und Telefonnummer anzubringen.
    Bei Droneparts, bei Globeflight, bei Amazon oder vor Ort bei Mediamarkt, Conrad Elektronik oder in vielen weiteren Stores.
    Grundsätzlich ja, ganz gleich ob die Nutzung privat oder gewerblich ist. Jede Drohne muss vor dem ersten Flug versichert werden. Es handelt sich um eine Halterhaftpflichtversicherung. Selbst ganz kleine und leichte Drohnen wie die DJI Mavic Mini müssen versichert werden.Wir haben gute Erfahrung mit Kopter-Profi gemacht: https://www.kopter-profi.de/
    Grundsätzlich ja. Eine Drohne zu haben und diese Drohne in die Luft zu bringen ist allerdings keine Besonderheit mehr. Am besten Sie sind Gutachter und können dem Kunden einen echten Mehrwert bieten.
    Beispielsweise bei u-rob:https://u-rob.com/
    Je nach Drohnentyp finden sich im Betriebshandbuch die maximal zulässigen Windgeschwindigkeiten.Zu beachten gilt jedoch, dass die Windgeschwindigkeit die im Wetterbericht aufgeführt wird nur den Wind in Bodennähe darstellt. Innerhalb der ersten 100 Meter der Atmosphäre kann sich die Windgeschwindigkeit auch gerne verdoppeln und sogar die Windrichtung ändern.Es ist unter Umständen extreme Vorsicht geboten.
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