Inspektion von Tanks, Silos und Kolonnen

Sichere und schnelle Inspektion von Druckbehälternmit Tankkamera und Drohne

  • Ohne Gerüste und Kletterer
  • Sicher für Mitarbeiter
  • Extrem schnell und kostensparend
"Respekt! Die Inspektion von engen Räumen OHNE Inspektionskamera oder Drohne muss man sich erstmal trauen."
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Tankinspektion per Drohne und Tankkamera

Bei Tanks, Silos Kolonnen und Prozessbehältern handelt es sich sehr häufig um Druckbehälter. Im Jahr 2017 haben wir die erste Tankinspektion per Drohne durchgeführt. Es handelte sich damals um mehrere Salzsäure (HCL) Behälter in einer Tankfarm. Zuerst von außen und dann von innen. Damals hat unser Kunde genaue Anweisungen gegeben und uns war gar nicht klar worauf es überhaupt ankommt. Es kann sein, dass wir die ersten waren die sowas gemacht hatten. Erst einige Zeit später wurde uns klar, wie gefährlich und aufwändig eine Behälterprüfung ohne Drohne oder ohne Tankkamera eigentlich ist. Insbesondere hat es uns damals gewundert, dass Menschen seit jeher so gefährliche Arbeiten ausführen. Inzwischen arbeiten wir bei Behälterprüfungen / Druckbehälterprüfungen häufig mit dem TÜV zusammen und die Sache sieht von der Erfahrung her inzwischen anders aus. Je nach Behältertyp, gelagertem Medium, Aufstellort und Betriebsart ergeben sich ganz unterschiedliche Schadensbilder, die teilweise auch recht spontan eintreten können (Korrosion außen vor gelassen). Anstelle von Drohnen setzen wir inzwischen auch häufig Tankkameras ein die wir selbst entwickelt haben. Unsere Inspektionsverfahren eigenen sich zur Dokumentation des allgemein Behälterzustandes (gilt auch für Silos oder Kolonnen), zur Prüfung von Korrosion, Prüfung von Schweißnähten (ZfP), Prüfung auf Risse, Dokumentation von Verschmutzungen (auch an Sprühköpfen), Prüfung von Rührwerken, Prüfung der Außenhülle und Beschichtungen und natürlich auch der Prüfung von Dachkonstruktionen von Behältern. Bevor wir es vergessen: Die Besonderheit unserer Behälterprüfung ist stets der Verzicht auf Gerüste oder Begehung. Unsere Drohnen und Kameras ermöglichen eine Inspektion vom Mannloch aus. Eine “Mannlose” Inspektion ist auch das Verfahren das die DGUV nach Möglichkeit empfiehlt.

Inspektion Allgemeinzustand

Rasche Beurteilung und Dokumentation des allgemeinen Behälterzustands per Drohne oder Kamera.

Prüfung von Korrosion in Tanks

Einfache Erkennung von Korrosion an Tankwänden und Dach mit Kameras und Drohnen.

Prüfung von Schweißnähten in Tanks

Dokumentation und Prüfung von Schweißnähten (ZfP) in Tanks und Silos mit Drohnen und Kameras.

Prüfung von Tanks auf Risse

Erkennung von Rissen im Tank-Liner oder in Schweißnähten per Kamera oder Drohne.

Prüfung von Verschmutzungen in Silos

Erkennung von Verschmutzung und Verkeimungen in Tanks und Silos mit Kameras oder Drohnen.

Prüfung von Tanks und Silos auf Abrasion

Erkennung von Schäden durch Abrasion in Silos per Drohne oder Kamerasystem.

Prüfung von Rührwerken in Tanks

Sichtprüfung von Rührwerken, bsp. der Verschraubungen mit Drohnen und Kameras.

Prüfung von Reinigungsdüsen in Tanks

Prüfung und Kontrolle von (Reinigungs-)Düsen mit Kameras oder per Drohne.

Inspektion der Außenhülle von Druckbehältern

Inspektion der Außenhülle per Drohne oder Kamera.

Inspektion der Dachkonstruktion von Tanks

Inspektion der Dachkonstruktion in Behältern per Kamera oder Drohne.

Sicher

Die Inspektion kommt weitgehend ohne Gerüste, Steiger, Kletterer oder den Zugang zu gefährlichen Bereichen aus.

Zeitsparend

Unsere Inspektionsverfahren ermöglichen eine massive Zeitersparnis und halten Produktionsausfälle gering.

Kostensparend

Kurze Vorbereitungszeiten und eine hohe Effizienz machen Inspektionen bis zu 80% günstiger.

Beispiele für die Inspektion von Druckbehältern
Tankinspektion - Kako mit Flyability ELIOS Drohne
Tankinspektion - Kako mit Flyability ELIOS Drohne
Inspektion eines Heizöltank Dach von innen
Inspektion eines Heizöltank Dach von innen
Inneninspektion eines Tank mit Rührwerk
Inneninspektion eines Tank mit Rührwerk
Unterwasserdrohne bei der Inspektion eines Löschwasservorratsbehälter
Unterwasserdrohne bei der Inspektion eines Löschwasservorratsbehälter

Mit welchen Befunden kann man bei der Inspektion von Tanks und Silos rechnen?

In den letzen Jahren haben wir ein vielfältiges Schadensbild an Tanks und Silos gesehen. Wobei man je nach “Behälterart”, Aufstellort und Einsatzzweck schon massiv unterscheiden muss. Tanks und Silos unterscheiden sich auch nochmal grundsätzlich. Bei Silos hat man es häufig mit Abrasion zu tun und bei Tanks gibts je nach Material ein vielfältiges Schadensbild. Es gibt natürlich auch viele Mängel die sich rein visuell (und das ist es was wir machen) gar nicht vollständig erkennen oder einschätzen lassen. Die wirklichen Experten für Behälter sind natürlich die Behälterbauer oder TÜV Prüfer, mit denen wir selbstverständlich auch zusammenarbeiten. Dennoch eigenen sich Drohnen und Kamerasysteme eigentlich immer für eine erste Einschätzung des Behälterzustandes – oder zur Einschätzung des Reinigungsbedarfs bevor jemand in den Behälter einsteigt. In anderen Fällen setzt der TÜV bei der Inspektion und Bewertung von Kunstoffbehältern auf unsere Verfahren und unsere Expertise.

Inspektion der Dackkonstruktion in einem Öltank
  • Verschmutzung
  • Korrosion
  • Durchrostung
  • Deformation (Unterdruckschäden)
  • Delamination

Ganz grundsätzlich gibts es ein sehr breites Spektrum an Schadensbildern. Kunstoffbehälter können sich quasi von innen her auflösen, indem beispielsweise Säuren durch Beschädigungen am Liner in das Gewebe eindringen. In anderen Fällen wurden die Behälter falsch berechnet und der hydrostatische Druck im Bodenbereich (Übergang zwischen Wand und Boden) ist höher als geplant, oder der Sockel auf dem der Behälter steht ist nicht in Ordnung bzw. passt nicht zum Behältern. Kunstoffbehälter leiden auch durch UV Strahlung. Weiterhin spielt es eine entscheidende Rolle ob die Temperatur der eingefüllten Medien in den Betriebsgrenzen des Behälter liegt. Fehler bei der Produktion oder unsachgemäße Reparaturen kommen bei Behälterprüfungen auch immer wieder zum Vorschein.

Stahltanks sind nicht weniger interessant. Je nach Medium haben Stahltanks einen Schutzanstrich oder eine Schutzbeschichtung. Insbesondere in der Dampf- und Gaszone leiden Industriebehälter enorm. Bei größeren Behältern wie Öllagertanks ist die Inspektion des Dachbereichs ohne das Aufbauen von Gerüsten gar nicht so einfach. Hier liefert unsere Industriedrohne einen großen Mehrwert. Generell haben wir in Stahlbehältern schon etliche Durchrostungen aus ganz unterschiedlichsten Gründen gesehen. Die Drohne oder Tankkamera bietet erste Anhaltspunkte bevor dann eine Materialdickenmessung zum Einsatzkommen kann.

Tankinspektion Korrosion frisst sich durch die Beschichtung eines Tank

Verschmutzung spielt auch entscheidende Rolle, sowohl in Tanks als auch in Silos. Um zwei Beispiele zu nennen: In Getreidesilos oder Mehlsilos in Getreidemühlen kommt es häufiger zu Schädlingsbefall der dann das Produkt kontaminiert. Da die Siloinspektion relativ aufwändig ist, kann eine Kamerabefahrung unmittelbare Erkenntnisse liefern. Zweites Beispiel für Verschmutzungen in Tanks: In Löschwasserbehältern sammeln sich über die Jahre am Boden Sedimente an, meist sind Stoffe die durch das Wasser eingebracht werden, beispielsweise Rost aus Rohren aber auch Rückstände von sich auflösenden Behälterbeschichtungen. Im Laufe der Jahre wird die menge so groß, dass eine Reinigung zu empfehlen ist um eine sichere Löschbereitschaft gewährleisten zu können. Bei Löschwasserbehältern muss man während der Revisionszeit dann auf mobile Löschwassertanks oder andere Löschkonzepte zurückgreifen.

Was sind die Risiken und Gefahren einer Behälterinspektion?

Die DGUV führt eine Vielzahl von Risiken und Gefahren bei der Inspektion enger Räume an. Insbesondere bei Arbeiten in engen Räumen treten Gefahren auf, die auf den ersten Blick nicht unbedingt sehr offensichtlich sein müssen. Beispielsweise können das Gasansammlungen sein, die von benachbarten “Baustellen” auftreten. Meistens ist es aber der Kontakt mit Medien die zuvor in den Behältern gelagert wurden oder Rückständen bzw. Gasen diese Medien. Ebenfalls Gefahren gehen von Einbauten wie Rührwerken etc. aus. Generell kann man sagen, dass Behälter wirklich nur dann begangen werden sollten, wenn dies wirklich notwendig ist, so z.B. bei Reparaturen. In allen anderen Fällen ist eine Tankkamera – oder bei großen Behältern eine Indoordrohne optimal.

Inneninspektion eines Tank mit der Flyability ELIOS Drohne

Welche tankähnlichen Anlagen kann man noch inspizieren?

Wir haben in der Vergangenheit alle gängigen Tanktypen, wie Lagertanks, Prozesstanks etc. in Molkereien, Brauereien, Chemiefabriken, Stahlwerken, Wasserwerken, Kläranlagen, Lebensmittelbetrieben, Pharmaunternehmen etc. inspiziert. Mit und ohne Beschichtung, Rührwerk, gereinigt und ungereinigt, teilweise sogar mit Wasser gefüllte Behälter. Auch Chemiereaktoren lassen sich mit unseren Kameras und Endoskopen problemlos inspizieren ohne das sich Mitarbeiter in Gefahr begeben müssen. Das gleiche gilt auch für Tanks auf Schiffen oder gar Laderäume.

Was ist der Unterschied zwischen Druckbehältern und Dampfkesseln?

Die Unterscheidung zwischen den Behältertypen ist historisch definiert. Dampfkessel dienen dazu Wasserdampf oder Heißwasser zu erzeugen und Druchbehälter dienen der Lagerung, Filterung, Wärmeübertragung oder anderen Funktionen. Beispiele für Druckbehälter:

  • Lagerbehälter
  • Druckluftbehälter
  • Silos die pneumatisch fördern
  • Druckspeicherbehälter
  • Abscheider
  • Sammler
  • Filter
  • Wärmeüberträge (sog. Kondensatoren)
  • Verfahrenstechnische Behälter
  • Reaktordruckbehälter

Bei LRQA finden Sie weitere Infos zur Druckgeräteprüfung. Anbei noch Infos zu Richtlinie über einfache Druckbehälter 2014/29/EU

Experten für Behälterbau, Tankreinigung etc?

Obwohl wir unzählige Behälter pro Jahr inspizieren, teilweise auch zusammen mit dem TÜV oder anderen Sachverständigen, so ist unser Spezialgebiet der Zugang zu Behältern. Wenn es um Behälterbau oder Tankreinigung geht, stehen etliche Spezialunternehmen bereit:

Bei Behältern die mit einem Druck von mehr als 0.5 Bar betrieben werden, handelt es sich um Druckbehälter.
Die Druckgeräterichtlinie (DGRL) gilt für Druckgeräte und Baugruppen mit einem maximal zulässigen Druck (PS) von mehr als 0,5 bar. Dazu zählen Behälter, Rohrleitungen, Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktion und druckhaltende Ausrüstungsteile einschließlich an drucktragenden Teilen angebrachter Elemente.

Nur im industriellen Umfeld. Private Behälter jeglicher Art können wir leider nicht inspizieren.

Die DGUV 113-004 regelt Arbeiten in engen Räumen.
Die regelmäßige Inspektion von Tanks, Silos, Kolonnen etc. dient dazu, einen effizienten und sicheren Anlagenbetrieb sicherzustellen. Weiterhin sie der Kontrolle der Betriebs- und Ausfallsicherheit, der Einhaltung aller geltenden Vorschriften und der Vermeidung von Katastrophen und Umweltschäden.

Bei Tanks, Kolonnen und Silos handelt es sich um enge Räume. Beim Betreten von engen Räumen gibts eine Reihe unterschiedlicher Gefahren die sowohl spezifisch dh. auf die Bauart bezugnehmend von den Räumen als auch vom Zugang zu diesen Räumen und nicht zuletzt von den gelagerten bzw. verarbeiteten Medien ausgeht. Die BG RCI hat hierzu ein Praxishandbuch erstellt. LINK zum Praxishandbuch.

In der Regel werden Tanks so inspiziert, dass der Prüfer den Tank begeht. Bei der Begehung werden bestimmte Bereiche überprüft, meist ist das der Übergang von Behälterwand zu Behälterboden und der Dachbereich, sowie eventuelle Messsonden und der Dachbereich des Tanks. Sollten einzelne Bereiche nicht erreichbar sein, dann muss im Tank ein Gerüst aufgebaut werden.
Die Inspektion von Tanks per Drohne ist möglich, in dem eine Spezialdrohne durch das Mannloch in den Behälter fliegt und alle neuralgischen Bereiche anfliegt und Aufnahmen anfertigt.
Die Drohne ermöglicht es, Tanks bei völliger Dunkelheit kurzfristig und ohne den Aufbau von Gerüsten zu inspizieren. Inspektionen können auch ohne einen direkten Zugang zum Tank durchgeführt werden, beispielsweise wenn ein Begehen zu gefährlich ist.
Die Inspektion von Tanks per Drohne nimmt nur wenige Stunden in Anspruch.
Behälter, Silos und enge Räume sind vor Beginn der Arbeiten zu entleeren und zu reinigen. Bei der Inspektion von Tanks kommt es darauf an, den Tank so vorzubereiten, dass eventuelle Restmedien oder Verschmutzungen die Inspektion nicht behindern. Geeignete Methoden zum Entleeren von Behältern: Nach Möglichkeit soll das Füllgut aus dem Behälter, Silo oder engen Raum entfernt werden, ohne dass sich dazu Personen darin aufhalten müssen, z. B. durch Ablassen, Absaugen, Abpumpen, Abziehen oder Entleeren mit Fördereinrichtungen
Je nachdem ob es sich um Kunstofftanks oder Stahltanks, mit oder ohne Innenbeschichtung handelt, altern diese in Abhängigkeit vom Aufstellort und der gelagerten / verarbeiteten Medien. Zusammenfassend kann man sagen, dass bei Behältern der hydrostatische Druck im Bodenbereich, insbesondere im Übergangsbereiche von Boden und Behälterwand am größten ist. Die Behälterwände werden im Bereich der Flüssigkeitswechselzone am meisten belastet und die Dachkonstruktion ist insbesondere bei Stahlbehältern einer der Bereiche die am ehesten korrodieren.Viele Behälter sind mit Beschichtungen (Surface Protection Linings) ausgestattetet um die chemische Beständigkeit bzw. Dichtigkeit des Behälters sicherzustellen. Daher ist die Inaugenscheinnahme der Behälterbeschichtung stets ein Hauptaugenmerk bei der Inspektion. In defekter Liner wird früher oder später zum Versagen der Behälterintegrität und zur Havarie des Behälters führen.
Die Inspektion von Behältern läuft meisten auf ein Arbeiten in engen Räumen hinaus. Mit unseren Geräten und Inspektionsverfahren können wir den Zugang zu engen Räumen in den allermeisten Fällen vermeiden oder auf ein Minimum reduzieren. Wir haben die wichtigsten und für die Behälterinspektion relevanten Aspekten von der DGUV zum Thema Arbeiten in engen Räumen zusammengefasst.
Arbeiten sind Tätigkeiten, bei denen sich Personen in Behältern, Silos und anderen engen Räumen aufhalten. Für die Inspektion von Tanks zählt folgendes dazu:

  • Betreten
  • Befahren
  • Einfahren
  • Einsteigen
  • Hineinbeugen
Der Zugang zu engen Räumen geschieht idr. über Türen, Einstiege, Mannlöcher, Steigleitern, Steigeisengänge mittels:

  • Einfachem Einstieg ohne Hilfsmittel (in der Regel bei Zugängen, die sich unten an Behältern befinden)
  • Mittels Leitern (fest installierte Steigleitern oder mobile Leitern)
  • Mittels hochziehbarer Personenaufnahmemittel
  • Mittels Auffanggurt als Körperhaltevorrichtung und Winde zur Personenbeförderung
In Behältern entstehen Gefährdungen durch Biologische Prozesse wie Fäulnis oder Gärung, durch Chemische Reaktionen, durch zum Spülen verwendete Gase, undichte Absperreinrichtungen, Sauerstoffmangel (bsp. durch Inertgase), Anreicherung mit Sauerstoff und weitere. Der optimale Sauerstoffgehalt beträgt 20.9%. Darüber bzw. darunter liegt ein Sauerstoffmangel oder Sauerstoffüberschuss vor.
Freimessen ist das Ermitteln einer möglichen Gefahrstoffkonzentration bzw. des Sauerstoffgehalts mit dem Ziel der Feststellung, ob die Atmosphäre im Behälter, Silo oder engen Raum ein gefahrloses Arbeiten ermöglicht. Während der Befahrung ist idR. auch eine kontinuierliche Überwachung erforderlich.
Gefährdungen durch psychische Belastungen sind bsp. Engem große Höhen, eingeschränkte Sicht, eingeschränkte Verbindung zur Außenwelt

In Behältern, Silos und anderen engen Räumen können besondere Gefährdungen entstehen durch:

  • Bewegliche Teile oder Einbauten
    1. Mischer
    2. Zerkleinerer
    3. Auflockerungseinrichtungen
    4. Fördereinrichtungen
    5. Lüftungseinrichtungen
  • Aufgeheizte oder gekühlte Behälterteile und Einbauten
  • Sich schließende oder öffnende Armaturen in Leitungen oder Kanälen
    1. Schieber
    2. Klappen,
    3. explosionstechnische Entkopplungseinrichtungen,
  • Betriebsmäßig unter elektrischer Spannung stehende Einrichtungen, z. B.
    Widerstands- und Hochfrequenzheizungen etc.

Feste Einbauten, wie Schwallbleche oder Kolonnen-/Doppelböden oder Hilfsmittel, wie Leitern oder Gerüste können ebenfalls eine Rettung erschweren.

Bei Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen ist mindestens ein Sicherungsposten einzusetzen. Dieser hat mit den im Behälter oder engen Raum tätigen Personen ständige Verbindung zu halten.
Grundsätzlich können wir alle Silo-Typen aller Branchen inspizieren und deren Zustand dokumentieren. Wir haben sowohl mit Stahl-Silos in Getreidemühlen Erfahrung als auch mit extrem großen Betonsilos aus der Zuckerindustrie.
Je nach Silo-Typ dauert die Inspektion zwischen wenigen Stunden(kleine Silos) und ein bis zwei Tagen (Große Silos, 30m Durchmesser).
Eine optimale Inspektion von Silos setzt hochauflösende und scharfe Bilder in hervorragender Qualität voraus. Die Inspektion per Drohne oder Kamerasystem liefert die erforderlichen Bilddaten zur Identifikation der wichtigsten Parameter:

  1. Erkenntnisse über den allgemeinen Zustand des Silo
  2. Detaillierte Begutachtung der Schweißnähte an den Silowandungen
  3. Beurteilung vom Zustand der Silowände im Bezug auf Korrosion und Abrasion
  4. Begutachtung vom Zustand von Schutzbeschichtungen
  5. Erkennung von Schädlingsbefall
  6. Erkennung von Schäden im Kopfbereich des Silo und im Silosumpf

Die Druckgeräteprüfung lt. BetrSichV schreibt vor, dass Druckbehälter vor Inbetriebnahme und danach regelmäßig von einer zur Prüfung befähigten Person oder von einer Überwachungsstelle geprüft werden müssen.

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